Hofmann trifft und klagt: „Bin im Moment nicht zufrieden“
Leverkusens Mittelfeldspieler Jonas Hofmann hat nach dem 5:2 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg seine Unzufriedenheit mit der Reservistenrolle deutlich gemacht. Der 33-Jährige erzielte in der 78. Minute ein Tor, steht aber nur selten in der Startelf.
Hofmann stand erst zum zweiten Mal in dieser Saison in der Anfangsformation. Zuvor hatte er in der Europa League bei OFI Kreta in der Startelf gestanden und zwei Tore erzielt. Wie berichtet, war er für den Europa-League-Kader nachnominiert worden und gewann dort 2:0 bei OFI Kreta.
„Natürlich hat mir die Geburt meines zweiten Kindes einen Schub gegeben, meine Leistungen, zum Beispiel das Tor heute, sprechen für sich. Aber ich kann nicht entscheiden, wie der Trainer die Mannschaft aufstellt. Natürlich bin ich mit der Situation im Moment nicht zufrieden. Ich war schon einmal in dieser Lage, und damals war ich auch nicht zufrieden, wenn ich nicht gespielt habe. Aber das kann ich nicht ändern, der Trainer trifft diese Entscheidung. Ich kann nur weiter zeigen, was ich kann, so wie heute“, sagte Hofmann.
Zum Spiel sagte der Routinier: „Nürnberg hat es uns richtig schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit konnten wir endlich noch einen Gang hochschalten und unsere Qualitäten nach vorne zeigen. In den zweiten 45 Minuten haben wir deutlich besser gespielt.“
Gegen Nürnberg kam Hofmann nach dem Ausfall von Moussa Diaby zu seiner Chance. Ob ihm das einen häufigeren Platz in der Startelf einbringt, sagte er selbst nicht, er will weiter über Leistung überzeugen.