HSV: Amoako kämpft um Anschluss in der Bundesliga
Kofi Amoako kam im Sommer für 1,8 Mio. Euro von Dynamo Dresden zum HSV. Der 21-jährige defensive Mittelfeldspieler wartet noch auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz. In der Bundesliga und im DFB-Pokal stand er keine Minute auf dem Platz, beim 2:1 gegen Köln fehlte er aus Leistungsgründen sogar komplett im Kader.
Trainer Loic Favé erklärt die Probleme: "Der Sprung von der zweiten zur ersten Liga ist groß. Es ist normal, dass man sich an die Spielintensität gewöhnen muss." Erschwerend kommt hinzu, dass Amoako laut Bericht in der Sommervorbereitung die nötige Verbissenheit in einigen Trainingsformen vermissen ließ.
Seine Rolle als Ersatz für Kapitän Nicolai Remberg macht die Situation zusätzlich schwierig. Der 26-Jährige ist seit seinem Wechsel im Sommer 2024 gesetzt und fällt kaum aus. Zuletzt sollen sich Amoakos Trainingsleistungen aber deutlich verbessert haben. Rat holt er sich unter anderem bei Innenverteidiger Jordan Torunarigha.