HSV gibt Sportdirektor Costa Lizenz für Ablöse-Minus
Der Hamburger SV will bei der Kaderplanung künftig größere finanzielle Risiken eingehen. Sportdirektor Claus Costa darf laut 'Bild' bei geeigneten Transfers auch ein Ablöse-Minus in Kauf nehmen.
Als Beispiele gelten die Verpflichtungen von Fábio Vieira für neun Millionen Euro vom FC Arsenal sowie Zakaria El Ouahdi für acht Millionen Euro vom KRC Genk. Beide Transfers sollen keine Einzelfälle bleiben.
Die Grundlage bildet die Finanzlage des Klubs. Der HSV erzielte in der vergangenen Saison einen Umsatzrekord von gut 182 Millionen Euro und einen Gewinn von mehr als acht Millionen Euro. Vorstand Eric Huwer betont: Knapp drei von vier Euro verdiene der Klub inzwischen außerhalb von Medienrechten und Transfers.