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HSV nach Pokal-Aus: Stieler räumt Fehlentscheidung ein

28.10.2026 16:41

Schiedsrichter Tobias Stieler hat eine Entscheidung beim Pokal-Aus des Hamburger SV gegen Eintracht Frankfurt im Nachhinein als Fehler eingestuft. Die Hanseaten verloren das Zweitrundenspiel mit 1:3. „Wenn ich die Bilder sehe: Die bessere Entscheidung wäre Strafstoß gewesen“, sagte Stieler bei Sky.

Die Szene ereignete sich in der 35. Minute. Hamburgs Zakaria El Ouahdi ging im Zweikampf mit Frankfurts Kapitän Robin Koch zu Boden. Stieler pfiff nicht, auch der VAR griff nicht ein. Das Weiterlaufenlassen sei laut Stieler „jetzt nicht vollkommen falsch“ gewesen. Er lobte, dass der VAR das unterstützt habe: „Wir wollen, dass der Schiedsrichter bei klarer Wahrnehmung eine Entscheidung trifft.“ Die Eingriffsschwelle des VAR sei bewusst hoch gelegt.

Beim HSV blieb der Ärger groß. „Für mich und für uns ist es ein klarer Elfmeter, der heute definitiv geholfen hätte, um eine Runde weiterzukommen“, sagte Trainer Merlin Polzin. Sportdirektor Claus Costa ergänzte: „Er legt den Ball vorbei, der Gegenspieler hat keine Chance, den Ball zu berühren und räumt ihn im Sechzehner ab.“

Costa monierte zudem, dass Frankfurts Nnamdi Collins kurz nach der Pause nicht Gelb-Rot sah. Der vorbelastete Verteidiger wurde kurz darauf ausgewechselt. „Es ist häufig bezeichnend, wenn der Gegner den Spieler dann direkt nach der Aktion auswechselt“, sagte Costa. Das Aus wollte er aber nicht auf die Schiedsrichter schieben: „Natürlich sind das spielentscheidende Momente, aber das ist nicht unser Fokus, sondern wir sind bei uns.“

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