HSV: Warmed Omari droht trotz Spielpraxis die Bank in Hoffenheim
Dem HSV-Abwehrspieler Warmed Omari droht im Bundesligaspiel bei der TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) die Bank. Der 26-Jährige stand zuletzt viermal innerhalb von 16 Tagen über 90 Minuten auf dem Platz, doch die verbesserte Personallage in der Hamburger Defensive spricht gegen einen Startelfeinsatz.
Grund ist die Rückkehr von Sebastiaan Bornauw. Der Defensiv-Chef feierte beim 2:0 gegen den FC Kopenhagen sein Comeback und wurde erst in der 77. Minute ausgewechselt. Bornauw rückt in die Mitte der Dreierkette, dadurch kann Jordan Torunarigha wieder auf die halblinke Seite wechseln. Halbrechts ist Nicolás Capaldo gesetzt. Der zuletzt etwas angeschlagene Argentinier wurde gegen Kopenhagen von Shafiq Nandja vertreten und kam in der zweiten Hälfte für Torunarigha, scheint aber wieder fit zu sein.
Omari sammelte bei den Komoren Spielpraxis. In den Afrika-Cup-Qualifikationsspielen gegen Kamerun (1:3) traf er selbst, gegen Namibia (1:0) spielte er durch. Im Testspiel gegen den Senegal (0:1) stand er ebenfalls 90 Minuten auf dem Platz. Inklusive des Heimspiels gegen Köln kommt er auf 360 Spielminuten, die seinem Wettkampfrhythmus nach einer Schulterverletzung im Sommer zuträglich waren.
Gegen Köln (2:1), dem ersten Saisonsieg, hatte Omari erstmals seit vielen Monaten in der Startelf gestanden und weitgehend stabil gespielt. Eine Woche zuvor hatte er sich in Leipzig (0:5) als Joker einen folgenschweren Fehler vor dem letzten Gegentor erlaubt. Gegen Hoffenheim steht der HSV zudem ohne den ausfallenden Albert Grønbæk da. Wegen der Kniebeschwerden von Terem Moffi könnte Yussuf Poulsen stürmen.