Hütter vor Dortmund: „Trauben hängen etwas höher“
Eintracht Frankfurt gastiert am Samstag (18.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Trainer Adi Hütter will mit seinem Team nach dem 1:0 gegen Köln nachlegen, warnt aber vor der Aufgabe im Signal Iduna Park.
„Wir müssen da weitermachen, wo wir gegen Köln aufgehört haben, aber die Trauben hängen in Dortmund etwas höher“, sagte Hütter. Gegen eine „Top-Mannschaft samt Publikum im Rücken“ gelte es, mit Leidenschaft, Energie und unbedingtem Willen zu überzeugen.
Frankfurt hat in den jüngsten 15 Spielen in Dortmund nur einmal gewonnen. Das gelang am 3. April 2021 mit 2:1 vor leeren Rängen, ebenfalls unter Hütter. „Generell in Dortmund zu bestehen, ist nie einfach. Dennoch beginnt jedes Spiel von Neuem“, sagte der Trainer. Die Eintracht steht in der Bundesliga auf Rang elf, der BVB ist punktgleich mit dem FC Bayern Zweiter.
Auf Hütter wartet ein Trainerduell mit Dortmunds Coach Niko Kovac, der von 2016 bis 2018 Frankfurt trainierte. Beide sind laut Hütter „sehr gut befreundet“. Kovac ist zudem noch immer Eintracht-Mitglied.
Abseits des Platzes war es für Frankfurt eine intensive Woche, da der Abschied von Sportvorstand Markus Krösche bekannt wurde. „Dass wir uns mit Blick auf die Zukunft keine Sorgen machen müssen, hat Axel Hellmann am Donnerstag klar und deutlich gesagt. Es gibt einen klaren Plan, ich bin informiert“, erläuterte Hütter. Er habe sich aber auf seine Kernkompetenz zu konzentrieren: Trainer zu sein.
Dortmund kehrte zuletzt mit einem 2:1 bei Sabah FK in der Champions League nach drei sieglosen Pflichtspielen auf die Erfolgsstraße zurück. „Wir haben einen frischen Gegner, der nicht reisen musste“, sagte Kovac. Die Reise müsse man schnell wegstecken, um sofort wieder auf höchstem Niveau zu sein.
In Baku stand Carney Chukwuemeka erstmals in dieser Saison in der Startelf. Marcel Sabitzer kam für ihn erst ab der 71. Minute ins Spiel. Weiterhin fehlen wird Konstantinos Karetsas wegen einer Bänderverletzung im Fuß.