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Interview

Ibrahimovic: „Krise würde ich es nicht nennen“

06.11.2026 18:09

Augsburgs Offensivspieler Arijon Ibrahimovic sieht den FCA trotz sechs Bundesliga-Spielen ohne Sieg nicht in der Krise. „Krise würde ich es nicht nennen. Wir müssen weiter zusammenhalten, hart arbeiten und die Fehler abstellen, dann werden wir bald wieder Spiele gewinnen“, sagt der 20-Jährige. Am Samstag (15.30 Uhr) tritt Augsburg bei RB Leipzig an.

Ibrahimovic war kurz vor Ende des Transferfensters im Sommer für 500.000 Euro vom FC Bayern ausgeliehen worden. Die Leihe enthält eine Kaufoption von etwa acht Millionen Euro. In München sah er zu wenige Einsatzminuten auf sich zukommen. „Ich möchte so viel wie möglich spielen und nicht auf die Einsatzminuten bei den Bayern warten müssen“, sagt er.

Benjamin Weber und Michael Ströll hatten ihn bei einem Treffen in einem Münchner Hotel überzeugt. Auch das Gespräch mit Trainer Manuel Baum bestärkte ihn. „Ich fühle mich sehr wohl hier. Ich wurde sehr gut aufgenommen von der Mannschaft und dem Umfeld“, sagt Ibrahimovic.

Sportlich läuft es für ihn ordentlich. Beim Pokalerfolg in Großaspach traf er nach seiner Einwechslung mit einem Schuss aus der Ferne zum 3:2. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten SC Freiburg stand er danach in der Startelf. Der FCA verlor trotz guter Leistung 1:2. Baum war nach der Partie sehr verärgert. „Ich habe den Trainer noch nie so erlebt. Er war zu Recht sauer“, sagt Ibrahimovic.

Vor dem Spiel in Leipzig wächst damit der Druck. Ibrahimovic und Anton Kade besetzen beim FCA die offensiven Außenbahnen. Gefragt sind viele Tiefenläufe und Sprints. Das liegt Ibrahimovic, vor allem bei Zuspielen in den freien Raum, etwa von Michael Gregoritsch. Der Flügelspieler ist zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass wir dort etwas holen können.“

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