Joker Goto schießt Freiburg gegen Wolfsburg ins Achtelfinale
Der SC Freiburg hat das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Die Breisgauer setzten sich gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 (1:2) durch. Entscheidend war der eingewechselte Keisuke Goto mit einem späten Doppelpack (76., 90.+2).
Igor Matanović brachte Freiburg früh in Führung (6.). Er köpfte eine Flanke von Christian Günter ein. Wolfsburgs Kento Shiogai antwortete umgehend (8.), nachdem Max Rosenfelder einen langen Ball von Torwart Timon Wellenreuther unterlaufen hatte. Kurz vor der Pause traf Shiogai nach einer Ecke per Kopf zum 2:1 für die Gäste (43.). Freiburgs Torwart Florian Müller, der seinen ersten Einsatz der Saison hatte, blieb dabei auf der Linie.
Freiburg-Trainer Julian Schuster rotierte im Vergleich zur Ligapleite gegen die Bayern auf sieben Positionen. Jordy Makengo und Derry Scherhant fehlten angeschlagen. Nationalspieler Philipp Treu verletzte sich nach einem Zweikampf mit Cleiton am Knöchel und musste ausgewechselt werden (39.). Beim Stand von 1:2 nahm Schiedsrichter Sören Storks einen zunächst gegebenen Handelfmeter nach Videobeweis zurück, weil Joaekim Mæhle den Arm wegziehen wollte.
Goto köpfte nach einer Ecke von Vincenzo Grifo zum 2:2 ein. In der Nachspielzeit traf er nach einem Pass des eingewechselten Philippe Lienhart per Heber zum Siegtor. In der Bundesliga trifft Freiburg am Samstag auf Augsburg und will dort die zwei Niederlagen in Folge beenden. Wolfsburg trifft in der 2. Liga zuhause auf Osnabrück.