Köln: Hübers setzt Reha bei Knie-Spezialist Fink in Innsbruck fort
Kölns Verteidiger Timo Hübers kämpft über ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung weiter um die Rückkehr auf den Platz. Der 30-Jährige absolviert seine Reha derzeit im Zentrum von Prof. Dr. Christian Fink in Innsbruck, berichtet die BILD.
Hübers hatte sich Ende Oktober 2025 beim 0:1 in Dortmund in der 82. Minute im Zweikampf mit BVB-Stürmer Serhou Guirassy das rechte Knie verdreht. Nach einer ersten Operation in Köln kurz nach dem Unfall wurde er im vergangenen August erneut in Innsbruck operiert. Die genaue Diagnose teilte der Verein nie mit. Nach BILD-Informationen waren Kniescheibe, Bänder und Knorpel betroffen.
Den zweiten Eingriff nahm nicht Fink vor, sondern dessen langjährige Kollegin Dr. Elisabeth Abermann. Fink gilt als Knie-Papst. Er hat unter anderem Skistar Lindsey Vonn und Fußballer David Alaba betreut und operiert. Seit Anfang des Jahres ist er im Ruhestand. Das Reha-Zentrum Sporttherapie Huber & Mair und das Diagnostikzentrum MOTUM stehen aber weiter unter seiner Leitung. Schon nach der Operation im August hatte Hübers dort einen ersten Reha-Block absolviert.
Kurz vor seinem zweiten Innsbruck-Aufenthalt verfolgte Hübers den 5:0-Pokalsieg gegen Union Berlin im Stadion. „Wenn man hier steht, so wie heute gegen Union, dann will man da wieder hin“, sagte er am Rande des Spiels.
Zwischen den Aufenthalten in Innsbruck wird Hübers auch intensiv in Köln behandelt. Die Kombination beider Betreuungen soll seine Rückkehr ermöglichen. Der FC hatte den Vertrag mit ihm im Mai trotz der schweren Verletzung vorzeitig um ein Jahr bis zum Sommer 2027 verlängert.