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Analyse

Köln: Marius Bülter wird zur Schlüsselfigur im Sturm

13.10.2026 18:08

Kölns Angreifer Marius Bülter ist nach den Ausfällen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache zur Schlüsselfigur der Offensive geworden. Beim 2:1-Sieg im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach nahm der 33-Jährige mit zwei Aktionen entscheidenden Einfluss auf das Spiel.

In der 14. Minute ging Bülter mit einem Foulspiel im gegnerischen Strafraum an die Grenze des Erlaubten. Schiedsrichter Florian Badstübner beließ es bei Gelb. Ob auch ein Platzverweis möglich gewesen wäre, wurde während und nach dem Spiel diskutiert. Der 1. FC Köln wirkte nach verhaltenem Beginn danach giftiger in den Zweikämpfen und erspielte sich Torchancen.

Rund zehn Minuten später setzte Bülter im Zweikampf mit dem 19-jährigen Jan Leszczynski den Körper so geschickt ein, dass ihn der Gladbacher nur per Foul stoppen konnte. Aus dem Freistoß fiel wenig später die 1:0-Führung der Kölner. Es war ein indirekter Assist, der in keiner Statistik auftaucht.

Da Dallinga und Ache länger ausfallen, hat Trainer René Wagner Bülter zum Ersatz der beiden Stürmer bestimmt. Wagner war unter Steffen Baumgart selbst ein halbes Jahr Co-Trainer beim 1. FC Union Berlin. Bülter erzielte bereits in der vergangenen Saison fünf Tore in 32 Bundesligaspielen für Köln. Für Union traf er in der Saison 2019/20 siebenmal in 32 Partien. Beim ersten Bundesliga-Sieg der Eisernen am 31. August 2019 erzielte er beim 3:1 gegen Borussia Dortmund zwei Tore.

Mit den Tugenden, die er sich in Köpenick unter Urs Fischer angeeignet hat, ist Bülter in seinem zweiten Jahr in Köln so wichtig wie noch nie.

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