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Köln-Präsident Stobbe stellt sich klar hinter Trainer Wagner

22.09.2026 11:13

Vier Punkte aus vier Spielen, darunter eine Niederlage gegen den zuvor punktlosen HSV: Beim 1. FC Köln laufen die Dinge nicht nach Plan. Präsident Jörn Stobbe erteilte einer Trainer-Diskussion im Podcast "Dreierkette Köln" dennoch eine klare Absage. Wagner sei "noch langfristig Effzeh-Trainer".

Stobbe begründete das Vertrauen mit einer internen Bewertung: "Wir haben uns vor der Vertragsverlängerung mit René Kriterien zurechtgelegt und uns gefragt, was muss ein Trainer können. Und da legt er in allen Bereichen eine brutal hohe Punktzahl hin." Wagner hatte Köln im März als Nachfolger des gefeuerten Lukas Kwasniok übernommen und den Klassenerhalt gesichert.

Abseits des Platzes lobt Stobbe Wagners Einfluss auf zwei Personalentscheidungen. Der Trainer soll im Poker um Said El Mala eine wichtige Rolle gespielt haben. El Mala, der vor einem Wechsel zum BVB stand, verlängerte schließlich in Köln ohne Ausstiegsklausel. Auch beim Transfer von Mike Moore soll Wagner beteiligt gewesen sein.

Konkrete Kritik äußerte Stobbe an der Standardschwäche. Köln kassierte in dieser Saison bereits vier Treffer nach ruhenden Bällen. "Die anderen Mannschaften freuen sich ja mittlerweile schon auf Ecken gegen uns", so Stobbe, der Wagner aufforderte, die Schwäche offensiv wie defensiv zu beheben.

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