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Analyse

Köln stabilisiert sich bei Standards: Nur ein Gegentor in drei Spielen

05.11.2026 18:07

Der 1. FC Köln hat seine Anfälligkeit bei gegnerischen Standards zuletzt in den Griff bekommen. Wettbewerbsübergreifend kassierte die Mannschaft von Trainer René Wagner in den vergangenen drei Spielen nur einen Gegentreffer. Dieser fiel nicht nach einem Standard.

Die Schwäche war lange ein Dauerthema bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison kassierte der FC 21 Gegentore nach Standards, sieben davon durch Elfmeter. Kein anderer Bundesligist musste mehr hinnehmen.

Im Februar 2026 entließen der damalige Trainer Lukas Kwasniok und Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler Co-Trainer Hannes Dold, der für Standards zuständig war. Wagner und Frank Kaspari übernahmen die Aufgabe. Danach blieb der FC vier Spiele ohne Standard-Gegentor, doch die Schwäche kehrte zurück.

Vor der Saison holte Wagner Kevin McKenna in seinen Trainerstab. McKenna und Analyse-Coach Denis Huckestein sollen die Standardanfälligkeit beheben. Der Start verlief dennoch holprig: In den ersten sechs Bundesliga-Spielen fielen fünf Standard-Gegentore, vier davon nach Ecken.

Gegen die TSG Hoffenheim besetzte Köln die Strafraumkante nicht, Adam Daghim erzielte das 1:0. Ozan Kabak köpfte nach einer Ecke das 2:0, weil die Zuteilung im Strafraum nicht stimmte. Beim Hamburger SV traf Nicolas Capaldo am vierten Spieltag nach einem Eckball frei per Kopf.

Wagner machte nach dieser Partie seinen Unmut deutlich: „Warum das Gegentor fällt, wissen wir. Wir haben nicht so gestanden, wie wir besprochen haben.“

Seit der Länderspielpause hat sich das Bild gewandelt. Drei Maßnahmen zeigen Wirkung: Manndeckung bei Ecken, eine besetzte Strafraumkante und die Dreierkette.

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