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Analyse

Köln: Waldschmidt spielt unter Wagner kaum noch eine Rolle

04.11.2026 18:07

Luca Waldschmidt spielt beim 1. FC Köln unter Trainer René Wagner kaum noch eine Rolle. Der 30-Jährige kam seit seiner Rückkehr in den Kader nur auf 38 Einsatzminuten in der Bundesliga und pocht auf mehr Spielzeit. Gegen Union Berlin saß er die komplette Partie auf der Bank.

Dort bekamen Malek El Mala und Mikey Moore den Vorzug. Dabei fehlen den Kölnern in der Offensive Ragnar Ache und Thijs Dallinga, was zuletzt deutlich spürbar war. Waldschmidt hatte wegen muskulärer Probleme zudem den Saisonauftakt in DFB-Pokal und Bundesliga verpasst. Erst gegen den Hamburger SV kehrte er in den Kader zurück.

Ein Grund könnte das System sein. Im 4-2-3-1 kann Waldschmidt nicht als alleinige Spitze spielen. Der FC setzt dort auf einen bulligen Stürmertyp wie Ache, der Bälle festmacht und kopfballstark ist. Waldschmidt kommt eher über seine Technik. Zuletzt spielte Köln im 3-5-2 mit Marius Bülter und Said El Mala als Doppelspitze. Bülter übernimmt die Rolle des Wandspielers und steht oft über die volle Spielzeit auf dem Platz. Waldschmidt würde eher in einem System mit hängender Spitze funktionieren, als „falscher Neuner“.

In der Vorsaison kam Waldschmidt auf 666 Bundesliga-Minuten, fünf Tore und vier Assists. Nur siebenmal stand er in der Startelf, sechs seiner neun Scorerpunkte erzielte er nach Einwechslungen. Im Sommer wurde Hannover 96 Interesse an ihm nachgesagt. Waldschmidt betonte jedoch, dass er sich in Köln extrem wohlfühle. In der Vorbereitung traf er dann fünfmal in den Testspielen.

An seiner Lage dürfte sich so schnell nichts ändern. Auch in den kommenden Wochen könnte es für Waldschmidt schwierig werden, auf mehr Einsatzzeit zu kommen.

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