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Analyse

Kovac lobt BVB-Neuzugänge: Sechs Transfers starten durch

07.11.2026 06:05

Dortmunds Trainer Niko Kovac sieht bei mehreren Neuzugängen der vergangenen beiden Jahre eine deutliche Entwicklung. Jobe Bellingham, Fabio Silva, Joane Gadou, Konstantinos Karetsas, Joey Veerman und Carney Chukwuemeka hatten nach ihren Wechseln sportliche oder Verletzungsprobleme. Unter Kovac zeigen sie inzwischen starke Leistungen.

Bellingham, der für 30,5 Millionen Euro aus Sunderland kam, wurde erstmals von Thomas Tuchel für die englische A-Nationalmannschaft nominiert. Kovac sagte dazu: „Das ist großartig. Er soll so weitermachen. Aber davon bin ich überzeugt, weil er wirklich eine großartige Einstellung hat, diesen Beruf liebt und deswegen auch ein sehr, sehr großer Spieler werden wird.“ Vergangene Saison hatte sich Vater Mark noch bei den Verantwortlichen über die geringe Einsatzzeit beschwert.

Silva (22,5 Millionen Euro, Wolverhampton) fiel beim Wechsel 2025 im Medizincheck mit einer Verletzung auf und kam kaum an Serhou Guirassy vorbei. Inzwischen entscheidet er Spiele wie das 2:1 gegen Betis Sevilla. Karetsas (30 Millionen Euro, Genk) erzielte diese Woche das Siegtor gegen Betis. Zuvor hatten ihn ein Zusammenbruch und eine Bänderverletzung gebremst.

Gadou (19,5 Millionen Euro, Salzburg) trainierte unter Kovac unter anderem am Kopfballpendel und gilt inzwischen als Stabilitätsfaktor. Er ist bereits der drittschnellste Spieler der Liga.

Veerman (22 Millionen Euro, Eindhoven) ist wichtig für das Spiel von hinten heraus. Kovac sagte: „In der Einfachheit liegt die Schönheit. Er muss versuchen, das Spiel von hinten nach vorne zu bringen. Das gelingt ihm sehr gut.“ Chukwuemeka (20 Millionen Euro, Chelsea) machte deutliche Fortschritte bei der Fitness. Er traf im Pokal gegen Werder (3:2) und legte beim 2:2 in München auf.

Kovac erklärte seine Strategie: Junge und ausländische Spieler bräuchten Zeit, um „kulturell und strukturell anzukommen“. Weiter sagte er: „Man kann Leistung planen. Und die Leistung generiert den Erfolg.“

Die sechs Spieler kosteten den BVB rund 144,5 Millionen Euro. Kovac sieht sie noch nicht am Ende ihrer Entwicklung: „Sie sind mit Sicherheit noch nicht am Ende.“

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