Krösche über Hütter: „Zusammenarbeit macht sehr viel Spaß“
Eintrachts Sportvorstand Markus Krösche hat nach eigener Aussage keine Probleme mit Trainer Adi Hütter. Im Podcast „Leadertalk“ mit dem ehemaligen Kicker-Journalisten Mounir Zitouni äußerte sich der 46-Jährige zum Verhältnis zum Coach und zu seinem Führungsstil.
„Die Zusammenarbeit mit Adi macht sehr viel Spaß. Er ist ein super Typ und hat als Trainer viel Erfahrung gesammelt. Man kann sehen, wie ruhig er an die Dinge herangeht“, sagte Krösche. Rund um das Ende der Transferphase hatte es Berichte über atmosphärische Störungen zwischen beiden gegeben. Krösche sagte dazu: „Wenn du über 20 Jahre Trainer bist, dann weißt du genau, welche Knöpfe du drücken musst und von welchen Knöpfen du besser die Finger lässt.“ Hütter und er hätten „ein gutes Verhältnis“ und sprächen „sehr oft über Fußball“.
Seinen Führungsstil beschrieb Krösche als „demokratische Diktatur“. Er wolle Mitarbeitern auch Entscheidungen anvertrauen. „In der Regel möchte ich gerne, dass sie die Verantwortung auch übernehmen und auch Entscheidungen treffen, weil ich davon überzeugt bin, dass über Vertrauen und Verantwortung Motivation entsteht, dass über Motivation dann Identifikation entsteht und über Identifikation Weiterentwicklung“, sagte er.
Vor Hütter hatte Krösche den Spanier Albert Riera verpflichtet. Diesen Fehler nahm er nach der verkündeten Trennung auf sich. Sportlich hatte Hütter zuletzt die Defensive umgestellt und setzt nach sieben Gegentoren in den ersten zwei Spieltagen auf eine Dreierkette.