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Laimer kritisiert Schiedsrichter Kabakov nach 3:3 in Stavanger

14.10.2026 01:05

Bayerns Defensivspieler Konrad Laimer hat nach dem 3:3 in Stavanger Kritik an Schiedsrichter Georgi Kabakov geübt. Der Österreicher bemängelte bei Amazon Prime vor allem seinen Platzverweis in der 81. Minute. Der FC Bayern hatte bis zur 71. Minute noch mit 3:2 geführt.

Laimer war nach einem Zweikampf mit Stavangers Kapitän Zlatko Tripić am Nacken getroffen worden und blieb liegen. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen und schickte ihn anschließend vom Platz. Weil Michael Olise zuvor nach einem Ballwurf ins Gesicht von Tripić Gelb-Rot gesehen hatte, spielte Bayern kurzzeitig nur zu neunt. „Ich dachte, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt: Ist klar eine Karte“, sagte Laimer. „Dann liege ich halt am Boden mit einer Kopfverletzung. Ich dachte auch immer, der Schiri müsste unterbrechen bei Kopfverletzungen.“ Der Schiedsrichter habe ihn gefragt, ob er medizinische Unterstützung brauche. „Ich sage Nein und dann schickt er mich einfach raus“, so Laimer. „Aber vielleicht bin ich auch falsch bei den Regeln.“

Bayern hatte zur Pause 0:2 zurückgelegen. Harry Kane verwandelte einen Elfmeter und köpfte nach einer Flanke von Joshua Kimmich zum 2:2 ein. Luis Díaz traf zum 3:2, in der 90. Minute köpfte der eingewechselte Haugen den Ausgleich.

Kabakov leitete zum ersten Mal ein Bayern-Spiel. Der 40-jährige Bulgare war im Oktober 2025 in seiner Heimat wegen „unzureichender Leistung als VAR-Schiedsrichter“ „auf unbestimmte Zeit“ suspendiert worden, die Sperre dauerte rund einen Monat. In dieser Saison zeigte er in acht Spielen 40 Gelbe Karten, viermal Gelb-Rot und einmal Rot.

Laimer hatte zuletzt beim Spiel in Augsburg gefehlt, weil er Vater geworden war. In Norwegen kehrte er in die Startelf zurück.

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