Leipzig plant Spielerverkäufe von mindestens 100 Millionen Euro
RB Leipzig plant im kommenden Sommer erneut Einnahmen von mindestens 100 Millionen Euro durch Spielerverkäufe. Laut „Sport Bild“ haben die Sachsen das Budget für das kommende Jahr aufgestellt und sich dabei die 500-Millionen-Marke als Ziel gesetzt.
In den vergangenen fünf Jahren nahm Leipzig durch Spielerverkäufe 776,17 Millionen Euro ein. Rekordtransfer ist Yan Diomande, der im Sommer 2026 für 125 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte.
Intern gelten Innenverteidiger Castello Lukeba, Angreifer Romulo sowie Antonio Nusa, Tidiam Gomis und Ezechiel Banzuzi als Verkaufskandidaten. Anders als in den Vorjahren sollen im besten Fall aber nicht alle Leistungsträger gehen.
Geld einbringen sollen auch die verliehenen Conrad Harder (Straßburg), Arthur Vermeeren (Antwerpen), Lutsharel Geertruida (PSV), El Chadaille Bitshiabu (Galatasaray) und Eljif Elmas (Bergamo).
Als Erfolg erweist sich laut Bericht das neue Gehaltsmodell. Kein Spieler soll mehr als fünf Millionen Euro verdienen. Diese Summe erreichen wohl nur die Top-Verdiener, und auch nur bei einer Qualifikation für die Champions League.
In den kommenden Jahren will Leipzig die Abhängigkeit von Transfererlösen sukzessive abbauen. Sportlich läuft es für das Team von Trainer Martin Demichelis bislang durchwachsen. Zu Hause überzeugt Leipzig, auswärts gab es bereits zu viele Rückschläge.