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Analyse

Leverkusen liegt unter Martínez voll im Soll

16.10.2026 13:36

Bayer 04 Leverkusen steht trotz des Eindrucks eines durchwachsenen Saisonstarts gut da. Nach dem 4:0 in Posen am Donnerstag ist die Mannschaft von Trainer Carles Martínez Zweiter der Europa-League-Ligaphase, mit voller Punktausbeute und ohne Gegentor.

Die gefühlte Schwäche geht vor allem auf das 2:3 zum Auftakt beim Aufsteiger Elversberg zurück. Es blieb die einzige Pflichtspielniederlage der Saison. Auch das 2:2 beim FC Augsburg wurde kritisch gesehen. Seit dem Remis des FC Bayern in Augsburg am vergangenen Samstag lässt sich das Ergebnis laut Kölner Stadt-Anzeiger neu bewerten. Leverkusen hat vier Siege in Folge geholt, ist im DFB-Pokal weitergekommen und liegt in der Bundesliga einen Punkt hinter den Bayern.

In Posen standen sechs neue Spieler in der Startelf, das Spiel trug trotzdem. Martínez braucht in den vollen Herbstwochen den ganzen Kader. Der Ausfall von Martin Terrier macht die Lage dünner und zwingt zu weiteren Wechseln im Angriff. Als Ausnahme bei den Leistungsreserven gilt Torgarant Patrik Schick.

Am Sonntag kommt Spitzenreiter SC Freiburg in die BayArena. Es ist die erste echte Standortbestimmung der jungen Saison für Leverkusen nach dem zweiten großen Kaderumbruch im Sommer.

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