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Analyse

Mainz 05 hadert nach 3:4 gegen Leverkusen mit der Defensive

12.10.2026 15:14

Mainz 05 stellt nach der 3:4-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen die eigene Defensive infrage. Abwehrspieler Stefan Posch forderte einen Tag nach dem Spiel im Interview mit SWR Sport, die individuellen Fehler abzustellen. Es war das erste Bundesligaspiel nach der Länderspielpause.

Die Rheinhessen hatten einen frühen Zwei-Tore-Rückstand durch einen Doppelpack von Anthony Caci noch vor der Pause zum 2:2 gedreht. Nach dem Seitenwechsel verloren sie den Zugriff. „Dass wir in der zweiten Halbzeit das Spiel wieder aus der Hand geben, tut weh“, sagte Posch. „In der Bundesliga wird jede Kleinigkeit bestraft.“ Die Abstimmung stimme nicht immer zu 100 Prozent, das liege auch am mannschaftlichen Verteidigen und an der Kompaktheit. „Wir gestalten das Spiel zu offen und kassieren zu viele Gegentore“, so der Österreicher.

Mainz kassierte in den vergangenen drei Bundesligaspielen zehn Gegentore: drei gegen Frankfurt, drei in Mönchengladbach und vier gegen Leverkusen. Zuvor hatte das Team 0:0 gegen Paderborn und 5:0 gegen den Hamburger SV zu Null gespielt. Sportdirektor Niko Bungert nannte die Zahl „zu hoch“. „Wir sind eigentlich schon eine Mannschaft, die sich darüber identifiziert, hinten sicher zu stehen“, sagte er. Trainer Urs Fischer ließ die Länderspielpause nicht als Ausrede gelten, obwohl nahezu alle Verteidiger unterwegs waren. „Es wäre aber falsch, das an der Nationalmannschaftspause aufzuhängen“, sagte der 60-Jährige.

Zudem wartet Mainz seit dem 22. März und dem 2:1 gegen Eintracht Frankfurt auf einen Heimsieg in der Bundesliga. Zunächst tritt das Team am Samstag, 17. Oktober (15:30 Uhr), beim FC Schalke 04 an. Am 24. Oktober folgt das Heimspiel gegen Werder Bremen. „Es wird jetzt wirklich mal Zeit“, forderte Posch.

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