Makaay verteidigt Kane: „Ihn so spielen lassen, wie er spielt“
Bayern-Legende Roy Makaay hat sich in die Debatte um die Spielweise von Harry Kane eingeschaltet. Im Gespräch mit ran verteidigte der frühere Bayern-Stürmer den Engländer gegen Kritik an dessen häufigen Ausflügen ins Mittelfeld.
„Auf diese Art und Weise hat er bei Tottenham gespielt. Das ist sein Stil und er bekommt von den Trainern auch die Freiheit, das so zu machen“, sagte Makaay. Kane lasse sich gerne fallen und verteile die Bälle, mache aber auch seine Tore. „Man muss seine Art und Weise nicht verändern, sondern ihn so spielen lassen, wie er spielt, weil die Mannschaft daran auch schon gewöhnt ist.“ Die Presse schaue gerne auf die Statistik, doch Vorlagen seien genauso wichtig wie Tore.
Kane kommt in der Bundesliga nach acht Spielen auf vier Treffer. In der Champions League erzielte er in vier Spielen ebenfalls vier Tore. Wie berichtet, hat der Stürmer seinen Vertrag beim FC Bayern erst kürzlich bis 2029 verlängert. Makaay selbst traf für die Münchner 103-mal in 183 Pflichtspielen.
Der Niederländer sieht Bayern in der Champions League „zu den Topfavoriten, aber dafür müssen alle in Topform sein“. Als Vorteil nennt er die gewachsene Kaderbreite durch Nathaniel Brown und Ismael Saibari sowie die Rückkehr von Alphonso Davies nach dessen Verletzung. Zudem sei es gut, dass „viele andere Spieler Tore schießen können“ und die Mannschaft nicht nur von Kane abhänge.