Moore über Köln-Wechsel: „Wollte eigentlich nur hierher“
Mikey Moore, vom englischen Klub Tottenham Hotspur ausgeliehener Offensivspieler des 1. FC Köln, hat sich erstmals zu seinem Sommerwechsel geäußert. Am Donnerstag sagte der 19-Jährige, er sei früh von den Kölner Plänen überzeugt gewesen und habe Konkurrenten abblitzen lassen. Darunter war auch Borussia Dortmund.
Die Leihe läuft bis 2027. Eine Kaufoption gibt es nicht, nach der Spielzeit kehrt Moore also nach London zurück. Der Premier-League-Klub gab ihn erst auf den letzten Drücker frei. Nach dem Kreuzbandriss von Giannis Konstantelias hatte der BVB laut Kölns Sportchef Thomas Kessler die Fühler nach Moore ausgestreckt. Kessler hatte das beim FC-Talk „E levve lang“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger verraten.
„Es ist schön, die Möglichkeit gehabt zu haben, mir auszusuchen, wohin ich gehen möchte. Aber als ich mit dem FC gesprochen habe, war ich sehr früh überzeugt“, sagte Moore. Er habe dem Klub mitgeteilt, bereit zu sein, sobald er grünes Licht bekomme. „Als es dann kam, wollte ich eigentlich nur hierher.“
Auch Trainer René Wagner spielte eine Rolle. „Der Trainer hat mich überzeugt. Er hat mir erklärt, wie er mich einsetzen möchte und auf welcher Position ich spielen soll. Es war schön, dieses Vertrauen zu spüren“, sagte Moore. Dieses Vertrauen wolle er nun auf dem Platz zurückzahlen.
Am Sonntag (11. Oktober, 15.30 Uhr) wartet das Derby gegen Borussia Mönchengladbach. „Jetzt bin ich bereit, in solchen Spielen aufzulaufen und hoffentlich meinen Eindruck zu hinterlassen“, sagte Moore. Zu viele Vorhersagen wollte er nicht machen. Er hoffe aber auf einen Sieg und vielleicht auch auf ein eigenes Tor.