Nach 0:7 gegen Bayern: Alaba und Vestergaard als Optionen für Union
Das 0:7 gegen den FC Bayern hat Union Berlins Defensive als nicht konkurrenzfähig entlarvt. Felix Uduokhai und Leopold Querfeld wurden im Abwehrzentrum überrannt, auf Michael Olise fanden die Köpenicker keine Antwort. Kapitän Christopher Trimmel forderte mehr Qualität im Eins-gegen-eins und bessere Kommunikation auf der letzten Linie.
Sportchef Horst Heldt soll laut "Bild" in der Länderspielpause nach vertragslosen Innenverteidigern suchen. Gefragt sei ein kommunikativer Leader mit Bundesliga-Erfahrung. Als konkrete Namen kursieren Ex-Gladbacher Jannik Vestergaard und David Alaba, der seit seinem Vertragsende bei Real Madrid nach fünf Jahren vereinslos ist.
Konkreten Kontakt zu Alaba hat es laut "Sky" bislang nicht gegeben. Der 34-jährige Österreicher gilt dort derzeit nicht als heißer Kandidat. Trainer Mauro Lustrinelli, der nach einem Punkt aus vier Spielen und 17 Gegentoren seinen Job vorerst nicht verlieren soll, hatte im Sommer auf eine Viererkette umgestellt. Durch die Abgänge von Diogo Leite und Danilho Doekhi fehlt es seither an Qualität in der Abwehr.