Nach Kompanys Zusammenbruch: Genesungswünsche aus der Liga
Nach dem Zusammenbruch von Bayern-Trainer Vincent Kompany und seiner Einlieferung ins Krankenhaus melden sich Weggefährten und Kollegen zu Wort. Neben Genesungswünschen sprechen sie auch über die Belastungen im Profifußball. Kompany war bereits vor dem Zusammenbruch durch eine Virusinfektion gesundheitlich angeschlagen und stand unter der Woche beim Champions-League-Spiel gegen Arsenal London an der Seitenlinie.
Uli Hoeneß, langjähriger Manager und Präsident der Bayern, sagte der Welt am Sonntag: „Ich war wie wir alle im ersten Moment geschockt.“ Er habe Kompany bereits im Krankenhaus besucht und ihm Essen mitgebracht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schrieb in den Sozialen Medien zu einem Bild, das beide beim Händeschütteln zeigt: „So schön der Fußball auch ist – ohne Gesundheit ist alles nichts.“
Auch die Konkurrenz meldete sich. Dortmunds Trainer Niko Kovač, früher Spieler und Trainer der Bayern, kontaktierte Kompany nach eigenen Angaben per SMS. „Wenn die Gesundheit nicht da ist, ist alles andere total unwichtig“, sagte er nach dem Spiel gegen Frankfurt. Zum Druck auf Trainer meinte er: „Der Druck ist sicherlich sehr groß. Wer passt schon auf den Trainer auf?“ Wenn weder der Trainer selbst noch die Familie aufpasse, werde es schwieriger. „Deswegen muss die Familie immer mal wieder eingreifen.“
Frankfurts Trainer Adi Hütter sagte: „Der Körper hat ihm vielleicht gezeigt, dass es zu früh war. Das Wichtigste ist, dass er sich gut auskuriert.“
Kathleen Krüger ist seit diesem Sommer Sportvorständin beim Hamburger SV, für den Kompany als Spieler aktiv war. Gegenüber Sky sagte sie, sie drücke ihm „natürlich die Daumen, dass es ihm sehr, sehr schnell viel besser geht“.
Auch Manchester City, wo der 40 Jahre alte Belgier unter anderem viermal englischer Meister wurde, sandte Genesungswünsche über Social Media. Zahlreiche Fans schlossen sich unter dem Post den Wünschen an.