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Nach Pilawas Abgang: Werder verteilt Aufgaben intern und sucht Nachfolger

12.10.2026 19:37

Werder Bremen reagiert auf den Abschied von Markus Pilawa und verteilt dessen Aufgaben zunächst intern. Das berichtet Sky. Der bisherige Leiter Kaderplanung und Transferstrategie hatte den Verein aus persönlichen Gründen um die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit gebeten.

Werder entsprach dem Wunsch und bestätigte die Trennung bereits Ende September. Pilawa war erst im Mai als Nachfolger von Johannes Jahns an die Weser gewechselt. Zuvor hatte er unter anderem als Chefscout für Borussia Dortmund und den FC Bayern gearbeitet. Nach Sky-Informationen war er in die Verpflichtungen von Oskar Wójcik und Ludovit Reis eingebunden. Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz bedauerte den vorzeitigen Abschied und würdigte Pilawas Impulse für die sportliche Arbeit. Pilawa selbst sprach von intensiven Monaten und sagte, die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen.

Die Verantwortung liegt nun bei der sportlichen Leitung und der bestehenden Scouting-Abteilung. So sollen die laufende Kaderbeobachtung und die Vorbereitung auf die kommenden Transferperioden ohne größere Unterbrechung weitergehen. Die Lösung ist allerdings nur für den Übergang gedacht.

Die Bremer planen, die Position wieder eigenständig zu besetzen. Ein konkreter Kandidat zeichnet sich bislang nicht ab, einen festen Zeitplan gibt es ebenfalls nicht. Gesucht wird ein Fachmann, der Kaderplanung, Scouting und Transferstrategie zusammenführt und über ein belastbares Netzwerk im nationalen und internationalen Markt verfügt. Unter unmittelbarem Zeitdruck steht Werder nicht.

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