Paderborn: Curda trotz Handfraktur gegen Werder einsatzbereit
Paderborns Vizekapitän Laurin Curda ist trotz einer kleinen Handfraktur für das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) einsatzbereit. Der rechte Außenbahnspieler steht Trainer Ralf Kettemann uneingeschränkt zur Verfügung.
Curda hatte sich die Verletzung an der linken Hand beim 0:2 gegen den VfB Stuttgart kurz vor dem Abpfiff zugezogen. Der 24-Jährige verließ die Kabine anschließend mit einer dicken Bandage. „Das ist bei einem Pressschlag passiert. Da ist die Hand im Zweikampf ein wenig weggeknickt“, berichtete Curda. Er spielte weiter, weil der SC Paderborn keine Wechsel mehr nutzen konnte.
Am Mittwoch absolvierte Curda die komplette Trainingseinheit mit der Mannschaft und trug dabei bereits eine Schiene. Probleme zeigte er augenscheinlich nicht. Auch in Bremen wird der gebürtige Ludwigsburger mit Schiene auflaufen. Curda ist ein Dauerbrenner: Nur am dritten Spieltag gegen Borussia Dortmund wurde er ausgewechselt. Die Binde trug er bisher in jedem Spiel, weil Stammkapitän Felix Götze nicht einsatzbereit war oder zunächst auf der Bank saß.
Kettemann lobte trotz der Niederlage gegen Stuttgart den Einsatz seiner Mannschaft. „Die Jungs geben alles, verteidigen mit absoluter Leidenschaft“, sagte er. In Bremen trifft Paderborn auf heimstarke Gastgeber, die aus zwei Heimspielen sechs Punkte geholt haben.