Raum nach Tor gegen Augsburg: „Dann kann er mich nicht mehr weglassen“
Leipzigs Kapitän David Raum hat nach dem 5:2 gegen den FC Augsburg mit seinem Treffer auf die Nichtberücksichtigung für die Nationalmannschaft reagiert. Der Verteidiger kündigte an, mit seinen Leistungen Bundestrainer Jürgen Klopp bei der nächsten Nominierung vor eine schwierige Entscheidung zu stellen.
„Hinter dem Tor steckte ein bisschen Frust. In den vergangenen Wochen wurde viel in den Medien geschrieben, was mich, um es deutlich zu sagen, richtig geärgert hat. Darauf habe ich mit meinem Tor geantwortet“, sagte Raum. Zudem berichtete er von einem Telefonat mit Klopp nach der Bekanntgabe des Kaders.
„Klopp hat mich angerufen. Viele Zeitungen hatten schon verschiedene Dinge darüber geschrieben, was er angeblich gesagt hat. Ich respektiere seine Entscheidung und habe ihm das gesagt. Nach langer Zugehörigkeit ist es das erste Mal seit Längerem, dass ich nicht dabei bin. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich mit meinen Leistungen antworten werde, damit er mich beim nächsten Mal nicht weglassen kann“, so Raum. Er wünsche Klopp und der Mannschaft Erfolg und wolle, dass Deutschland ein Team werde, auf das das Land stolz sein könne. Künftig wolle er wieder seinen Beitrag leisten.
Wie berichtet, wurde Raum erstmals seit 2024 nicht nominiert. Lob hatte der 28-Jährige für seinen Mitspieler Brajan Gruda, der im Kader steht: „Brajan hat heute gezeigt, warum er seinen Platz in der Nationalmannschaft absolut verdient hat. Er hat überragend gespielt. Er soll die Zeit genießen und für Deutschland genauso gut spielen wie hier.“