Schalke: Transferminus durch Bundesliga-Rückkehr aufgefangen
Sportvorstand Frank Baumann hatte für den Sommer einen Transferüberschuss von rund zwei Millionen Euro eingeplant. Daraus wurde ein deutliches Minus: Schalke investierte rund 2,7 Millionen Euro in neue Spieler, während Ilyes Hamache als einziger Abgang für lediglich rund 200.000 Euro zu SC Cambuur wechselte. Moussa Sylla blieb trotz Interesse anderer Klubs in Gelsenkirchen.
Das Transferdefizit gleichen andere Einnahmequellen aus. Laut Sport Bild nimmt Schalke in Bereichen wie Sponsoring, Business-Seats und Merchandising rund fünf Millionen Euro mehr ein als zuvor. Neuer Hauptpartner ist die BEUMER Group. Auch Testspiele gegen Atalanta Bergamo und Real Madrid generierten zusätzliche Einnahmen.
Langfristig bleibt der wirtschaftliche Druck bestehen. Ab 2027 muss Schalke das negative Eigenkapital jährlich um zehn Prozent reduzieren, andernfalls droht ein Punktabzug von drei Zählern. Mit den Vertragsverlängerungen von Soufiane El-Faouzi, Mertcan Ayhan, Adil Aouchiche und Vitalie Becker jeweils bis 2030 will der Klub Kaderwerte sichern und sich künftig bessere Ausgangspositionen bei Transfers verschaffen.