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Schmadtke weist Maulwurf-Vorwürfe zurück

05.11.2026 19:37

Bayerns scheidender Chefscout Nils Schmadtke hat sich erstmals ausführlich zu den Vorwürfen rund um sein Aus beim FC Bayern geäußert. Auf LinkedIn wies er am Donnerstag den Verdacht zurück, vertrauliche Informationen an Medien weitergegeben zu haben. Sein Vertrag in München endet zum 31. Januar 2027.

„Ich habe nie vertrauliche Informationen an Medien weitergegeben. Nicht in München und nirgendwo sonst“, schrieb Schmadtke. Nach einem Bericht von Sport1 sollen einzelne Führungskräfte ihn dafür verantwortlich gemacht haben, dass Interna aus vertraulichen Personalplanungen öffentlich wurden. Der Verdacht richtete sich demnach nicht nur gegen ihn persönlich, sondern auch gegen die Scouting-Abteilung insgesamt. Belegt sind die Anschuldigungen bislang nicht.

Auch Kritik an seinem Führungsstil wies Schmadtke zurück. „Menschen in meiner Verantwortung habe ich nie herabgesetzt. Fordernd bin ich, auch unbequem, wenn es um Qualität geht. Respektlos bin ich nicht“, schrieb er. Der „Kicker“ hatte über Unmut berichtet, sein Auftreten sei intern teilweise als „grenzwertig“ bewertet worden. Zu den Gründen für sein Aus äußerte er sich nicht: „Nichts von dem, was geschrieben wurde, hatte auch nur ansatzweise etwas mit meinem Ausscheiden beim FC Bayern zu tun. Über interne Vorgänge spreche ich nicht öffentlich.“

Nach BILD-Informationen gab es bereits Mitte April intern Kritik an Schmadtke, damals stand eine Trennung im Raum. Sein Vertrag wurde danach aber noch einmal verlängert. Schmadtke, zuvor Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach und Scouting-Chef des VfL Wolfsburg, zeigte sich stolz darauf, die Scouting-Abteilung neu aufgestellt und Profis sowie Campus enger verzahnt zu haben. „Ich gehe mit einem guten Gefühl“, schrieb er und freue sich auf seine nächste Aufgabe.

Wie berichtet, wird als möglicher Nachfolger Christopher Vivell von Manchester United gehandelt.

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