Steffen-Besuch in Köln befeuert Gerüchte um Trainer Wagner
Beim 1. FC Köln steht Cheftrainer René Wagner nach schwachem Saisonstart unter Beobachtung. Nach vier Spieltagen belegt der Effzeh mit vier Punkten Rang 13 der Bundesliga. Aus den vergangenen drei Spielen holte das Team nur einen Punkt.
Nach dem DFB-Pokalerfolg gegen die Würzburger Kickers und dem 3:2-Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim blieben weitere Siege aus. Der 38-jährige Wagner steht im Fanlager in der Kritik, soll vereinsintern aber nach wie vor Rückendeckung genießen.
Für Aufregung sorgte nun der Besuch von Horst Steffen beim Regionalliga-Spiel der Kölner Amateure gegen den VfB Hilden im Franz-Kremer-Stadion. Der 57-Jährige, der Anfang Februar als Cheftrainer von Werder Bremen entlassen worden war, wurde auf der Anlage gesichtet. Prompt kursierten Spekulationen, Steffen könnte Wagners Nachfolger werden. Sogar von einer grundsätzlichen Einigung mit dem 1. FC Köln war gemunkelt worden.
Vereinsoffiziell wurde dem jedoch widersprochen. Zwischen den sportlich Verantwortlichen bei den Geißböcken und Steffen habe es keinerlei Austausch gegeben. Sportgeschäftsführer Thomas Kessler sei beim Spiel zudem gar nicht vor Ort gewesen.
Laut einem Bericht des EXPRESS fand in den vergangenen Tagen intern ein Austausch statt, bei dem auch Wagners Zukunft sowie das mögliche Vorgehen im Falle einer Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach thematisiert worden sein soll. Das Ergebnis: Der Verein stellt sich geschlossen hinter seinen Trainer. Zu den Gerüchten um Steffen wollte sich beim Effzeh öffentlich niemand konkret äußern.