Tillman glänzt bei den USA, in Leverkusen fehlt der Durchbruch
Leverkusens Mittelfeldspieler Malik Tillman hat in der Länderspielpause mit der US-Nationalmannschaft überzeugt. In vier Spielen erzielte er zwei Tore, die USA gewannen alle Partien. Bei Bayer 04 wartet der 24-Jährige dagegen weiter auf seinen Durchbruch.
Gegen Peru (4:1) verwandelte Tillman sicher einen Elfmeter, gegen Mexiko (3:0) traf er mit seinem schwächeren linken Fuß. Außerdem gewannen die USA gegen Chile (4:2) und Kanada (1:0). Schon bei der Weltmeisterschaft 2026 im eigenen Land war Tillman gesetzt. Nur im letzten Gruppenspiel gegen die Türkei (2:3) saß er zunächst auf der Bank. Im Achtelfinale scheiterte er mit den USA an Belgien (1:4), in fünf Spielen traf er zweimal und bereitete ein Tor vor.
In Leverkusen durfte der 35-Millionen-Mann zum Liga-Start zweimal von Beginn an ran, dann verlor er seinen Startelfplatz. Beim 2:0 gegen Leipzig vor der Länderspielpause wurde er nicht eingewechselt. Beim 2:2 in Augsburg legte er den Ausgleich von Patrik Schick auf. Wie berichtet, überzeugte der US-Amerikaner unter dem neuen Trainer Carles Martinez bislang nicht.
Nun könnte seine Chance kommen. Spielmacher Ibrahim Maza wurde beim Testspiel der algerischen Nationalmannschaft gegen Niger (2:1) nach einem Tritt gegen den rechten Knöchel ausgewechselt. Ob er am Samstag in Mainz (15.30 Uhr) spielen kann, ist unklar. Fällt Maza aus, ist Tillman die erste Option. Bis zur nächsten Länderspielpause (9. bis 17. November) stehen Leverkusen neun Spiele in 28 Tagen bevor.