Tillmann verteidigt Preiserhöhungen und schließt höheren Bierpreis aus
Schalkes Vorstandschef Matthias Tillmann hat die jüngsten Preiserhöhungen des Klubs verteidigt. Im Interview mit dem kicker erklärte der 42-Jährige, die Anpassungen seien wirtschaftlich notwendig gewesen. Eine erneute Erhöhung des Bierpreises schloss er für die Saison 2026/27 ausdrücklich aus.
Zuletzt war der Unmut unter den Fans gewachsen. Für ein Trikot werden inzwischen 99,95 Euro verlangt, ein Bier in der Veltins-Arena kostet 5,50 Euro. Auch Parkplätze und das vereinseigene Plus-TV-Angebot sind kostenpflichtig. Auf die Frage, ob der Klub seine treuen Anhänger finanziell zu stark beanspruche, sagte Tillmann: „Das ist nicht unser Ansinnen.“
Zugleich verwies er auf die Verluste bei einigen Angeboten. „Leider war es so, dass wir bei einigen Angeboten, die wir machen, Geld verloren haben oder draufzahlen mussten. Das konnte auf Dauer so nicht weitergehen“, erklärte Tillmann.
Auch bei den finanziellen Vorgaben zeigte sich der Klubchef optimistisch. Trotz geringerer Einnahmen aus Spielerverkäufen als geplant sieht sich Schalke auf Kurs. „Wir sind in der Tat zuversichtlich, die Eigenkapitalregel auch für 2026 zu erfüllen“, betonte Tillmann. Helfen sollen bessere Ergebnisse in Vermarktung, Marketing und Merchandise. Zusätzliche Einnahmen aus Veranstaltungen in der Veltins-Arena hatten zuvor bereits geholfen, finanzielle Schwierigkeiten abzufedern.