VfB Stuttgart: Gewinner und Verlierer des schwachen Saisonstarts
Der VfB Stuttgart hat die ersten vier Bundesliga-Spieltage mit nur drei Punkten und Tabellenplatz 15 abgeschlossen. Das Team von Sebastian Hoeneß bleibt damit deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück.
Größter Verlierer ist Atakan Karazor. Der 29-Jährige verlor im Sommer die Kapitänsbinde an Deniz Undav und seinen Stammplatz an Neuzugang Grischa Prömel. In der laufenden Saison stand Karazor noch keine einzige Minute auf dem Platz.
Auch Jamie Leweling enttäuscht bislang. Der 25-jährige sechsfache Nationalspieler verpasste Teile der Vorbereitung wegen eines Infekts und kommt in Bundesliga und Champions League zusammen nur auf 145 Einsatzminuten. Ein Scorerpunkt gelang ihm nicht. Dzenan Pejcinovic, für rund 25 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet, traf beim 4:0 im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock dreimal, blieb in den folgenden fünf Spielen jedoch ohne weiteren Treffer. Zuletzt musste er Ermedin Demirovic den Vortritt lassen.
Demirovic ist einer der wenigen Gewinner dieses Stuttgarter Starts. Der gebürtige Hamburger galt im Sommer als Verkaufskandidat, Galatasaray soll sich intensiv um seine Verpflichtung bemüht haben. Er blieb beim VfB, traf beim 3:1 gegen Viking FK in der Champions League dreimal und war auch in der Bundesliga bereits erfolgreich.
Deniz Undav zeigt sich nicht in Topform, bereitete aber bereits vier Tore vor. Ein eigener Treffer gelang dem Publikumsliebling und Kapitän noch nicht. Für die jüngsten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft wurde er nicht nominiert.