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Analyse

Werder im Aufwind: Teamgeist, Füllkrug und Standards als Gründe

31.10.2026 13:40

Werder Bremen steht in der Bundesliga nach sieben Spieltagen auf Platz sechs. Letztmals war der Traditionsklub in der Saison 2018/19 so gut gestartet. Mit 15 Toren hat Bremen zudem so oft getroffen wie zuletzt 2008/09 zum gleichen Zeitpunkt.

Als Gründe nennt die SportBILD zunächst den Zusammenhalt. Die Basis dafür legte die Mannschaft im zweiten Sommer-Trainingslager im August in Harsewinkel. Auf dem Programm standen Teambuilding-Workshops mit Mentaltrainer Axel Zehle sowie Spiele in der Art der TV-Show „Schlag den Star“. Manager Clemens Fritz sagt: „Die Mannschaft hat sich in dieser Saison schnell gefunden, die Spieler sind untereinander ständig im Dialog. Wir haben eine gute Hierarchie und eine gute Achse.“ Dazu zählen derzeit Torhüter Karl Hein, die Abwehrspieler Amos Pieper und Kapitän Marco Friedl, die Mittelfeldspieler Ludovit Reis und Youri Regeer sowie Mittelstürmer Niclas Füllkrug.

Füllkrug führt mit acht Saisontoren die Torschützenliste an. Bremen verwertet seine Chancen deutlich besser als in der Vorsaison: Damals war im Schnitt nur jeder zwölfte Schuss erfolgreich, nun sind es sieben Versuche pro Tor. Mit sieben Treffern nach ruhenden Bällen stellt Werder zudem die beste Standardmannschaft der Liga.

Trainer Daniel Thioune, seit Februar im Amt, prägt die Entwicklung mit offensivem Fußball und einem menschlichen Führungsstil. Fehlen werden den Bremern vorerst die Anführer Senne Lynen und Jens Stage, der wegen eines Sehnenabrisses im Oberschenkel verletzt ist. Die Verantwortlichen wollen von einer Europapokal-Qualifikation, der ersten seit 2010, nichts hören.

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