Werder-Leihgabe Arthur soll mutiger werden
Werder Bremens Leihspieler Arthur soll nach sechs Spieltagen mehr Mut zeigen. Manager Clemens Fritz fordert vom Rechtsverteidiger, sich noch mehr zuzutrauen. Der 23 Jahre alte Brasilianer hat sich nach seiner Verpflichtung in der Startelf festgespielt.
Die Bremer hatten Arthur auf den letzten Metern des Transfer-Sommers für ein Jahr von Bayer Leverkusen ausgeliehen. Es war eine Reaktion auf die Ausfälle der Rechtsverteidiger Mitchell Weiser und Felix Agu. Fritz sagte: „Er kann und darf sich noch mehr zutrauen. Arthur hat ja die Qualität in seinem Spiel.“ Für den Manager ist Arthur zudem „kaum zu halten“.
Beim 2:2 in Dortmund hatte Arthur seinen Trainer nicht überzeugt. Daniel Thioune sagte: „Gute Momente haben wir in Dortmund nicht gesehen. Sie haben wir von ihm eingefordert.“ Gegen Aufsteiger Paderborn (2:2) lieferte er dann sein bislang stärkstes Spiel im Werder-Trikot. Er gewann 62 Prozent seiner Zweikämpfe und erreichte mit 35,27 km/h die Höchstgeschwindigkeit aller Bremer in dieser Saison. Am Ende kämpfte er mit Wadenkrämpfen.
Scorerpunkte fehlen Arthur noch: In sechs Einsätzen gelang ihm weder ein Tor noch eine Vorlage. Für Leverkusen hatte er in der vergangenen Saison in 20 Ligaspielen einen Treffer erzielt und drei vorbereitet.
Nach der Saison kehrt Arthur nach Leverkusen zurück, wo er noch einen Vertrag bis 2031 besitzt. Er war 2023 für sieben Millionen Euro von América FC gekommen. Eine Kaufoption besitzt Werder nicht. Arthur sagte: „Ich möchte in der Zeit hier in Bremen alles geben, um der Mannschaft zu helfen und hier glückliche Momente zu haben.“