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Werder: Lynen „auf einem guten Weg“, Rückkehrtermin weiter offen

05.10.2026 22:50

Werders Sechser Senne Lynen wird weiterhin von Beckenproblemen ausgebremst. Wann der 27-jährige Belgier wieder zur Verfügung steht, lässt sich auch Anfang Oktober noch nicht mit Gewissheit sagen. Sportchef Clemens Fritz sieht ihn dennoch auf einem guten Weg.

„Senne befindet sich auf einem guten Weg und nutzt die Länderspielpause, um weitere Schritte zu machen“, sagte Fritz der DeichStube. Ins Mannschaftstraining ist Lynen bislang nicht zurückgekehrt. Auch für das Testspiel bei Twente Enschede war er kein Thema. „Wichtig ist, dass wir ihn sukzessive wieder aufbauen und an die Belastung heranführen“, betont Fritz, „denn wir wollen für eine intensive Spielweise stehen und brauchen dafür fitte Spieler“.

Schon die Vorbereitung hatte Lynen nahezu komplett verpasst. Im Trainingslager im Zillertal im Juli verhinderte eine Bauchmuskelzerrung jede Teilnahme an den Einheiten. Trotzdem beorderte Cheftrainer Daniel Thioune ihn Ende August zum Auftakt beim SC Freiburg (1:4) in die Startelf. Später räumte der Coach einen Fehler ein: „Die Entscheidung, ihn nach nur drei Einheiten im Freiburg-Spiel einzusetzen, war nicht gut. So ehrlich müssen wir sein.“ Danach folgten die Beckenprobleme, die inzwischen unter Kontrolle sein sollen.

In Lynens Abwesenheit haben die Neuzugänge Ludovit Reis und Youri Regeer im defensiven Mittelfeldzentrum auf Anhieb eine stabile Achse gebildet. Für den seit 2023 in Bremen spielenden und bis 2030 gebundenen Belgier wird der Konkurrenzkampf damit deutlich härter. Fritz plant dennoch mit ihm: „Mit seiner Qualität und Erfahrung ist er sehr wichtig für uns. Wenn er wieder fit ist, wird er eine gute Rolle spielen.“

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