Werder-Neuzugang Reis: Thioune lobt „riesengroßen Impact“
Ludovit Reis hat sich bei Werder Bremen auf Anhieb zum Stammspieler im Mittelfeld entwickelt. Trainer Daniel Thioune lobt den ablösefrei gekommenen Niederländer ausdrücklich für seinen Einfluss auf das Spiel der Mannschaft.
„Er hat einen riesengroßen Impact auf unser Spiel“, sagt Thioune, „weil er in körperlich guter Verfassung ist und im Mittelfeld sehr ausgewogen gemeinsam mit Youri Regeer und Chuki agiert.“ Zuletzt im DFB-Pokalspiel in Dortmund (2:3) kam Reis ausnahmsweise als Joker. Gemeinsam mit Niclas Füllkrug und Mitchell Weiser hatte er erheblichen Anteil daran, dass Werder aus einem 0:2 zwischenzeitlich ein 2:2 machte.
Dass Reis so schnell funktioniert, überrascht, denn hinter dem 26-Jährigen liegt ein schwieriges Jahr. Nach seinem Abgang vom Hamburger SV im Sommer 2025 fand er beim FC Brügge nie zurecht, auch Verletzungen spielten eine Rolle. In der Saison 2025/26 kam er auf sieben Liga-Einsätze in Belgien. So viele hat er bei Werder nach acht Wochen bereits gesammelt. „In Brügge gab es bei ihm eine kleine Delle“, sagt Thioune.
Nach Informationen der DeichStube wechselte Reis trotz laufenden Vertrags ablösefrei nach Bremen. Die Klubs vereinbarten lediglich Bonuszahlungen im Erfolgsfall und eine Weiterverkaufsbeteiligung. Thioune sagt über seinen Profi: „Ludovit Reis war in seiner HSV-Zeit einer der besten zentralen Mittelfeldspieler, die es in der 2. Liga gab.“ Nun zeige er auch eine Liga höher, wie wichtig er für seine Mannschaft sein kann.