Werder: Thioune erwartet Pieper und Regeer am Dienstag zurück
Werders Cheftrainer Daniel Thioune gibt nach dem Remis in Dortmund Entwarnung für die angeschlagen ausgewechselten Amos Pieper und Youri Regeer. Beide sollen am Dienstag wieder am Training teilnehmen. Auch Stürmer Niclas Füllkrug, der nach dem Schlusspfiff mit dick bandagierter Wade in den Katakomben stand, droht keine längere Pause.
Werder war bereits ohne acht zum Teil prominente Spieler nach Dortmund gereist. Pieper musste dann nach nicht einmal 20 Minuten raus. „Er hatte Probleme mit der Gesäßmuskulatur, ein Gegenspieler ist dann auch noch auf ihn gefallen. Es war schwierig für ihn, das Ganze noch anzusteuern, er konnte nicht mehr sprinten“, sagte Thioune.
Der Innenverteidiger war bereits eine Viertelstunde zuvor nach einem Zweikampf mit BVB-Stürmer Serhou Guirassy länger behandelt worden. „Wir haben zwar noch keine Bilder im MRT gemacht, aber ein Ultraschall ist erfolgt“, so Thioune. „Erstmal ist ausgeschlossen, dass es ein struktureller Schaden ist.“ Nach zwei Regenerationstagen erwartet der Trainer ihn am Dienstag wieder im Training.
Regeer war nach etwas mehr als 60 Minuten ausgewechselt worden, zuvor hatte er mehrfach kurz am Boden gesessen. „Es hat ein bisschen vom Rücken ausgestrahlt, die Muskulatur wurde fest. Da wollten wir dann kein Risiko eingehen“, erklärte der Trainer. Regeer werde sehr engmaschig betreut. Er glaube, dass der Niederländer Profi genug sei, die nächsten Tage für die vollständige Genesung zu nutzen.
Zu Füllkrug sagte Thioune: „Das waren die üblichen Kollateralschäden eines Fußballspiels, da geht man nicht immer ganz schadlos raus.“ Er ergänzte: „Vermutlich stehen uns ab Dienstag alle zur Verfügung, dann schauen wir weiter. Aber keine Ausfälle, die aktuell akut sind.“