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Analyse

Werder und Füllkrug: „Er ist unersetzlich für uns“

29.10.2026 12:13

Werder Bremens Torjäger Niclas Füllkrug ist für Trainer Daniel Thioune „unersetzlich“. Nach dem 2:3 im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund stellt sich die Frage, wie abhängig die Bremer von ihrem Stürmer sind. Füllkrug selbst wollte darüber nicht sprechen: „Nee, da reden wir jetzt nicht drüber“, sagte er bei „Sky“.

Füllkrug hatte in Dortmund 59 Minuten auf der Bank gesessen. Beim Stand von 0:2 kam er ins Spiel und erzielte mit einem Doppelpack (65./Foulelfmeter und 69.) den 2:2-Ausgleich. Dortmunds Marcel Sabitzer entschied die Partie am Ende per Freistoß. Ob mit Füllkrug in der Startelf mehr möglich gewesen wäre, beantwortete der 33-Jährige so: „Das weiß ich nicht. Keine Ahnung.“

Der Verzicht auf die Startelf war laut Thioune mit dem Stürmer abgesprochen. Füllkrug hatte sich beim 3:2 bei Mainz 05 am Samstag beschwert, zu spät ausgewechselt worden zu sein. „Ich weiß nicht, wenn jemand so müde ist, ob er drei Tage später uns dann wieder helfen kann“, sagte Thioune. „Dass er uns helfen kann, das haben wir gesehen.“ Auch Mitchell Weiser und Ludovit Reis begannen auf der Bank. Werder lag nach 17 Minuten 0:2 zurück, steigerte sich aber in der zweiten Halbzeit schon vor der Vierfach-Einwechselung mit Füllkrug, Weiser, Reis und Senne Lynen. Weiser vergab in der 75. Minute die Chance zur Führung.

In der Bundesliga ist Werder als Tabellensechster seit sechs Spielen ungeschlagen. Füllkrug traf in sieben Punktspielen achtmal und führt die Torjägerliste an. „Wir sind einfach nur froh, dass Niclas in dieser Verfassung ist“, sagte Thioune. Füllkrug selbst sieht keinen Grund zur Sorge: „Ich glaube aber, für uns geht jetzt nicht die Welt unter.“

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