Werder wartet auf die Null: Thioune nervt die Gegentorserie
Werder Bremen hat seit zwölf Pflichtspielen in Folge mindestens ein Gegentor kassiert, saisonübergreifend gerechnet. Trainer Daniel Thioune nervt dieser Umstand. Am Samstag empfängt der Tabellensiebte den Aufsteiger SC Paderborn im Weser-Stadion.
Die Bremer sind seit vier Spielen ungeschlagen und holten zuletzt nach einer Aufholjagd noch einen Punkt bei Borussia Dortmund, das mit vier Siegen aus vier Spielen gestartet war. Die Offensive trifft in dieser Saison deutlich verlässlicher als in der vergangenen. Allerdings hat Werder schon zehn Gegentore kassiert und steht bei einer ausgeglichenen Tordifferenz.
Thioune sagte: „Es wäre ein wünschenswerter Schritt in unserer Entwicklung. Über weite Strecken ist es uns in Dortmund ja gut gelungen. Wir waren nicht so weit entfernt von der Null.“ Der 51-Jährige wünscht sich auch mal einen souveränen Start-Ziel-Sieg, zu Hause vielleicht ein 3:0. Er warnte jedoch: „Aber die Paderborner darf man nicht unterschätzen.“ Zugleich stellte er klar: „Wenn man mich vor der Saison gefragt hätte: 4:3 oder 1:0? Da würde ich wahrscheinlich immer bei 4:3 unterschreiben.“
Paderborn reist mit Ladehemmung an. Die Ost-Westfalen blieben in vier von fünf Spielen ohne Treffer und stellen mit nur drei Toren den schwächsten Angriff der Liga. Im Tor der Bremer steht der bislang überzeugende Karl Hein.