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Werder: Wechselpanne gegen Hoffenheim bleibt ohne Folgen

03.11.2026 06:06

Beim Heimspiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim ist am Samstag ein Spielerwechsel misslungen. Als Chuki in der 73. Minute vom Platz ging, ließ der vierte Schiedsrichter Wolfgang Haslberger den eingewechselten Senne Lynen nicht aufs Feld. Werder führte zu diesem Zeitpunkt knapp mit 1:0 und agierte kurzzeitig in Unterzahl.

Trainer Daniel Thioune erklärte den Hintergrund: „Das Problem entstand, weil Karl Hein in dem Moment verletzungsbedingt auf dem Boden lag und ich versucht habe, die Auswechslung zu unterbrechen.“ Er habe nicht gewusst, ob Werder auf Hein reagieren müsse. „Und da hat sich Chuki zu viel Zeit gelassen“, sagte Thioune.

Laut Regelwerk müssen ausgewechselte Spieler nach Anzeige des Tauschs innerhalb von zehn Sekunden das Feld verlassen. Gelingt das nicht, muss der Nachrücker für eine Minute und bis zur nächsten Unterbrechung an der Seitenlinie warten. So erging es Lynen, der das Missgeschick mit einem deutlichen Kopfschütteln quittierte. Werder kam nach Anwendung dieser seit dieser Saison geltenden Regel glimpflich davon.

Thioune sieht dennoch Gefahren: „Gerade wenn man einen Defensivspieler bringen will, der nicht rein kann und dann auch noch der Ball erst mal ins Aus muss, kann das böse enden.“ Der Trainer kündigte an: „Ich werde die Jungs daran erinnern.“ Eine Wiederholung soll damit vermieden werden.

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