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Interview

Werders Grüll: „Letzte Saison war nicht gut genug von mir“

17.10.2026 16:45

Werders Offensivspieler Marco Grüll blickt selbstkritisch auf seine WM-Nichtberücksichtigung zurück. Der 28-Jährige verfolgte die Endrunde im Sommer als Zuschauer und liefert in dieser Saison bei den Bremern bislang acht Scorerpunkte in sechs Einsätzen (zwei Tore, sechs Vorlagen).

Gegenüber der „Deichstube“ sagte Grüll: „Natürlich wäre ich gerne dabei gewesen. Jeder Spieler träumt davon, bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein.“ Dass er nicht im Aufgebot von Teamchef Ralf Rangnick stand, sei „natürlich nicht schön“ gewesen. Er zeigt aber Verständnis: „Die vergangene Saison war einfach nicht gut genug von mir.“ Eine ausführliche Erklärung des Teamchefs sei nicht nötig gewesen. „Weil es an der Situation nichts geändert hätte, ich war nicht dabei“, so Grüll.

Zuletzt belohnte Rangnick die starken Leistungen mit der Rückkehr ins ÖFB-Team. Im ersten Nations-League-Spiel gegen Israel stand Grüll 45 Minuten in der Startelf, gegen den Kosovo kam er zu einem knapp halbstündigen Joker-Einsatz. Gegen Irland spielte er nicht. Dass er danach nicht mehr eingesetzt wurde, habe ihn nicht gefreut: „Jeder Spieler will spielen.“ Er werde „weiter Gas geben und versuchen, meine Leistung zu bringen“. Vielleicht bekomme er beim nächsten Mal wieder mehr Spielzeit.

Die nächste Gelegenheit, sich zu empfehlen, bietet sich am Samstag. Werder empfängt um 15:30 Uhr den SC Paderborn, dabei kann Grüll weitere Argumente für Rangnick sammeln.

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