Wöber über WM-Aus und Neustart: "Die negativen Gedanken sind weg"
Maximilian Wöber erlebte eine verletzungsbedingte Saison, die ihn an seine Grenzen brachte. Bei Werder Bremen brachte er es nur auf zwei Bundesliga-Einsätze. Als er beim zweiten Kurzeinsatz in Hoffenheim erneut Probleme spürte, fiel die Entscheidung: WM-Teilnahme nicht möglich.
"Da flossen schon sehr viele Tränen", sagt der 31-fache Teamspieler rückblickend. Die WM sei der große Motivator gewesen, der ihn durch die Saison getragen habe. Im Anschluss kamen grundlegendere Fragen: ob der Körper auf Bundesliga-Niveau noch mitspiele, ohne dass er sich erneut verletze.
Schalke 04 habe ihm trotz Kenntnis seiner Vorgeschichte einen konkreten Plan aufgezeigt, wie es körperlich funktionieren könne. Dieser Plan sei vollends aufgegangen. Wöber spricht nun von hundertprozentigem Vertrauen in seinen Körper. Im österreichischen Nationalteam zählt er nach dem Abgang der langjährigen Führungsriege um Marko Arnautovic zu den erfahreneren Kräften.