Yamal schaut keine Bayern-Spiele – Kane kontert trocken
Lamine Yamal schaut sich Bayern-Spiele grundsätzlich nicht an. Im Interview mit Movistar begründete der Spanier das mit der Dominanz des deutschen Rekordmeisters. "In ihrer Liga weiß ich bereits, dass sie immer sehr dominant sein werden", sagte Yamal. Auch in der Gruppenphase der Champions League schalte er deshalb nicht ein.
Eine Vorlage für Kanes Ballon-d'Or-Kandidatur lieferte das 7:0 gegen Union Berlin am Freitag. Michael Olise war mit fünf direkten Torbeteiligungen überragend, Kane erzielte zwei Tore. Sportvorstand Max Eberl hob Olise danach in den Kreis möglicher Ballon-d'Or-Gewinner. Yamal hatte zuvor gesagt, die Auszeichnung solle "nicht an einen Spieler gehen, der 80 Tore geschossen hat" – eine Spitze gegen Kane, der in der vergangenen Spielzeit 73 Treffer erzielte.
Eberl reagierte kühl: "Es muss Wahlkampf gemacht werden. Am besten sind die Spieler, die keinen Wahlkampf brauchen." Kane selbst sagte: "Jeder hat das Recht, so zu sprechen, wie er möchte. Ich lasse lieber meine Leistung auf dem Platz für mich sprechen." Union Berlin kommentierte die Aussagen mit einem Social-Media-Post: "Hätte dieser 19-jährige Lausbub aus Barcelona nicht einfach seinen Mund halten können?"