Zingler stärkt Lustrinelli: „Keine Personaldiskussionen“ bei Union
Union Berlins Präsident Dirk Zingler hat Trainer Mauro Lustrinelli den Rücken gestärkt. Bei einem Auftritt im Rot-Weißen Salon im Altstadttheater Köpenick sagte er, dass es auch bei einer Niederlage gegen Elversberg keine Trainerdiskussion gegeben hätte.
Zingler sagte im Gespräch mit Moderator Matthias Koch: „Wir führen nach dem 4. Spieltag keine Personaldiskussionen. Wir haben ihn ja verpflichtet mit dem Wunsch und mit der Aufgabe, unseren Fußball etwas zu verändern. Das macht er jetzt.“ Den Fehlstart ordnete er als erwartbar ein: „Wir wussten auch, dass das erste Auswärtsspiel in Leverkusen und das zweite in München, Spiele sein werden, in denen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht punkten. Zum Start hatten wir Frankfurt, dann kam ein selbstbewusster Aufsteiger mit einem tollen Trainer. Das Spiel gegen Schalke hätte auch 2:2 ausgehen können. Uns war bewusst, dass das holprig wird.“
Die Partie in München bezeichnete Zingler als „Katalysator“. Union kassierte dort sieben Gegentore. „Es sind in München zu viele Tore gefallen, weil wir da 25 Minuten lang die Ordnung verloren haben. Da haben wir dann drei Gegentore bekommen“, sagte er. Zwischenzeitlich stellte Union damit die meisten Gegentore der Liga. Nach dem ersten Spiel ohne Gegentor, gegen Elversberg, hat Gladbach mit 18 Gegentoren diesen Platz übernommen.
Zingler richtet den Blick auf die Reaktion der Mannschaft: „Wir müssen sehen, wie die spielenden Jungs das annehmen. Glauben die selbst daran, dass sie den Fußball, den wir jetzt spielen wollen, spielen können? Gegen Elversberg haben wir alle ein bisschen gesehen, was der Trainer vorhat.“ Union setzt damit weiter auf Geduld mit Lustrinelli.