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Interview

Aebischer will mit Pisa-Erfahrung Unions Abstieg verhindern

05.11.2026 13:41

Unions Mittelfeldspieler Michael Aebischer will seine Erfahrungen aus dem Abstieg mit dem SC Pisa aus der Serie A nutzen, um den Berlinern einen Gang in die Zweitklassigkeit zu ersparen. „Es ist nicht einfach, gegen den Abstieg zu spielen. Meine Negativ-Erfahrungen vom letzten Jahr werden aber meiner Mannschaft in bestimmten Situationen helfen“, sagte der 29 Jahre alte Schweizer Nationalspieler.

Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) tritt Union beim SC Freiburg an. Die gute Leistung der ersten Halbzeit beim 1:1 gegen den 1. FC Köln soll dort über 90 Minuten gezeigt werden. „Dann können wir ihnen Probleme bereiten. Wir wissen, dass sie eine super Mannschaft sind, darum müssen wir aber erst einmal hinten gut stehen“, sagte der 47-malige Nationalspieler Aebischer.

Dass Union mit der neuen Spielphilosophie seinen Rhythmus noch nicht gefunden hat, sieht Aebischer gelassen. Er verweist auf den FC Thun, die frühere Mannschaft des neuen Union-Trainers Mauro Lustrinelli. Dort habe zunächst auch nicht alles geklappt, in der abgelaufenen Spielzeit passte der Trainer den Stil an und führte den Außenseiter zum Meistertitel.

Anpassungen nahm Lustrinelli nach 17 Gegentoren in den ersten vier Spielen auch in Köpenick vor. Seit dem fünften Spieltag gab es einen Sieg, drei Unentschieden und nur zwei Gegentore. Aebischer agiert ohne Ball auf der Doppelsechs, mit Ball auf der Zehn. In Italien brachte ihm das den Spitznamen „L'equilibratore“ ein.

Nach dem 0:5 im DFB-Pokal in Köln nahm Lustrinelli die älteren Spieler in die Verantwortung. Das 1:1 in der Liga zeigte einen kleinen Aufschwung. In den vergangenen beiden Spielzeiten gewann Union jeweils in Freiburg, einen Auswärtssieg würde Aebischer auch diesmal „unterschreiben“. Danach reist er in seine Heimat Fribourg zur Nationalmannschaft.

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