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Analyse

Baum blüht auf: Frankfurts Eigengewächs wird zum Abwehr-Allrounder

02.11.2026 16:41

Frankfurts Eigengewächs Elias Baum hat sich unter Trainer Adi Hütter zum flexibel einsetzbaren Außenverteidiger entwickelt. Beim 0:1 in Dortmund spielte der 21-Jährige erstmals links. In den beiden folgenden Partien gegen den Hamburger SV wechselte er sogar innerhalb der 90 Minuten die Seiten.

Beim 3:1 im DFB-Pokal in Hamburg begann Baum links und rückte nach der Auswechslung des gelb-rot-gefährdeten Nnamdi Collins auf seine angestammte rechte Position. Beim 3:1 in der Bundesliga gegen den HSV startete er rechts und übernahm nach der Einwechslung von Keita Kosugi die linke Seite. „So schwierig sind diese Wechsel gar nicht. Auf der linken Seite habe ich aber den Vorteil, dass ich mit dem rechten Fuß sehr oft die Mitte anspielen kann“, sagte Baum. Mit 12,5 gelaufenen Kilometern war er gegen den HSV der laufstärkste Frankfurter.

Im 4-2-3-1-System unterstützen ihn Ritsu Doan rechts und Fares Chaïbi links in der Defensivarbeit. Hütter verlangt von seinen Außenverteidigern Stabilität und Offensivdrang. Zunehmend gut funktioniert auch die Abstimmung mit Innenverteidiger Lilian Brassier im Pressing: Attackiert Baum den gegnerischen Außenverteidiger, übernimmt Brassier den Flügelspieler.

Dabei stand Baums Zukunft zuletzt in Frage. Die vergangene Saison verlief wegen Verletzungen und drei verschiedener Trainer unglücklich. Der HSV bemühte sich intensiv um den bis 2028 gebundenen Spieler. Hütter stellte nach dem Trainingslager in Grassau klar, auf Baum zu setzen. Der 21-Jährige kam in allen zehn Pflichtspielen zum Einsatz und spielte 675 von 900 möglichen Minuten.

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