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Analyse

Bayern kämpft mit Ausfällen: Druck vor Atlético wächst

01.11.2026 16:40

Der FC Bayern hat in dieser Saison mit einer Häufung von Verletzungen, Krankheiten und privaten Rückschlägen zu kämpfen. Sportlich hat der Rekordmeister das bislang aufgefangen. Vor dem Spiel gegen Atlético Madrid in der Champions League wächst jedoch der Druck.

Jamal Musiala brach in der Saisonvorbereitung zweimal auf dem Feld zusammen und machte seine neurologische Dysfunktion öffentlich. Als sie wieder unter Kontrolle schien, zog er sich einen Muskelfaserriss zu. Trainer Vincent Kompany brach beim Training der zweiten Mannschaft zusammen und leidet an einer Hirnhautreizung. Joshua Kimmichs Vater verstarb unerwartet.

Zudem verletzten sich Manuel Neuer, Luis Díaz, Serge Gnabry und Ismael Saibari, womöglich auch Michael Olise und Jonas Urbig. All das passierte innerhalb kürzester Zeit.

In dieser Saison spielte Bayern bereits viermal unentschieden, verlor aber keine Partie. Gegen Schalke und Augsburg war das Team bei den Torchancen klar überlegen und hätte gewinnen müssen. Auch das Unentschieden gegen Dortmund kam unglücklich zustande. Nur das 3:3 gegen Viking Stavanger war auch sportlich verdient.

In der Bundesliga gelten die Münchner trotz der Widerstände weiter als Meisterschaftsfavorit. Als Symbolpartie dafür gilt der 3:1-Sieg in Freiburg. Obwohl Bayern weiter punktgleich mit dem BVB ist, zweifelt niemand am Titel.

In der Champions League ist die Lage heikler. Lässt Bayern gegen Atlético Punkte liegen, droht das Verpassen der ersten acht Plätze. Jede schlechtere Platzierung bedeutet weniger Heimrecht in den Rückspielen der K.-o.-Phase. Im Vorjahr war das ein großer Trumpf.

Druck ist man beim FC Bayern gewohnt, eine solche Häufung an Rückschlägen dagegen nicht.

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