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Bayern kassiert 250 Millionen Euro von Viessmann für fünf Prozent

25.10.2026 16:50

Der FC Bayern hat den Verkauf von fünf Prozent der Anteile an der FC Bayern AG an das Familienunternehmen Viessmann abgeschlossen. Der Rekordmeister erhält dafür 250 Millionen Euro. Die finale Unterschrift erfolgte am Donnerstag an der Säbener Straße.

Unterzeichnet wurde im Pokal- und Konferenzzimmer im zweiten Stock der Geschäftsstelle. Am Tisch saßen Präsident Herbert Hainer, Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Vizepräsident Dieter Mayer, Max Viessmann und je ein Rechtsanwalt beider Seiten.

Hainer sagte gegenüber BILD: „Natürlich war es unsere Aufgabe, ein sehr gutes Ergebnis für den FC Bayern zu erzielen, um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und vor allem die langfristige Eigenständigkeit des FC Bayern abzusichern. Es war dabei von Vorteil, dass wir nicht in Not waren und nicht unbedingt verkaufen mussten.“ Viessmann sei ein traditionsreiches Familienunternehmen, das die Werte der Bayern teile. Max Viessmann werde künftig den Aufsichtsrat des Klubs verstärken.

Max Viessmann, CEO des Familienunternehmens, begründete den Einstieg so: „Unser Familienunternehmen ist breit aufgestellt, mit einem starken industriellen Kerngeschäft und Minderheitsbeteiligungen, bei denen wir uns als langfristiger Partner einbringen. Sport gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung, muss strategisch und finanziell aber ebenso passen wie alles andere auch. Beim FC Bayern überzeugt uns die Verbindung aus sportlichem Erfolg, finanzieller Disziplin und institutioneller Stabilität.“

Der Deal soll den Bayern helfen, international mit den großteils investorenbetriebenen Klubs Schritt zu halten. Der Klub will das Geld vielfältig anlegen und damit auch den Cashflow bedienen. Aktuelle Projekte wie das Stadion in Unterhaching oder das neue Performance Center werden laut BILD aus dem bestehenden Cashflow bezahlt und nicht aus den 250 Millionen Euro.

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