Bonhof verteidigt Polanski-Aus: „Dieser Schritt ist notwendig“
Gladbachs Präsident Rainer Bonhof hat die Trennung von Trainer Eugen Polanski in den klubeigenen Medien verteidigt. Nach dem Fehlstart in die Bundesliga-Saison hatte sich die Borussia von Polanski getrennt und Alexander Blessin als Nachfolger verpflichtet.
„Es schmerzt mich ehrlicherweise, dass wir uns von Eugen, einem echten Borussen, trennen mussten. Wir haben das intern auch intensiv diskutiert. Am Ende sind wir alle gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass dieser Schritt notwendig ist“, erklärte Bonhof. Die Freistellung erfolgte bereits nach der dritten Partie. Jan-Moritz Lichte betreute die Mannschaft danach ein Spiel interimistisch, ehe Blessin übernahm.
Zugleich stellte sich Bonhof hinter Sportchef Rouven Schröder. Ihm bescheinigte er Erfahrung, eine kritische Ansprache und Ruhe. Auch Blessin habe er als engagiert und kommunikativ erlebt. Der neue Trainer bringe zudem einen klaren inhaltlichen Ansatz mit. Laut Bonhof arbeitet die sportliche Leitung besonnen an der Trendwende.
Der erste Auftritt Blessins an der Seitenlinie steht am Sonntag, 11. Oktober, an. Um 15.30 Uhr gastiert Gladbach im Derby beim 1. FC Köln.