Eberl erkältet: Bayern-Boss fehlt bei Ballon-d’Or-Gala in London
Bayerns Sportvorstand Max Eberl reist nicht zur Ballon-d’Or-Gala nach London. Der 53-Jährige muss wegen einer Erkältung das Bett hüten, wie der Klub mitteilte. Die Preisverleihung findet am Montagabend statt.
Am Montagmittag startete ein Privatflugzeug vom Flughafen Oberpfaffenhofen bei München mit der Bayern-Delegation. An Bord waren Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Präsident Herbert Hainer und Mediendirektor Stefan Mennerich. Dazu reisten die nominierten Profis Harry Kane, Michael Olise, Luis Díaz und Dayot Upamecano mit. Lennart Karl ist bei den jungen Talenten nominiert. Auch die Spielerinnen Klara Bühl, Momoko Tanikawa und Pernille Harder gehören zur Delegation.
Ebenfalls zu Hause bleibt Trainer Vincent Kompany, der als einer von fünf Kandidaten für den „Trainer des Jahres“ nominiert ist. Der Belgier liegt nach seinem Zusammenbruch weiter im Münchner Krankenhaus. Sein Zustand ist stabil.
Die größte Hoffnung der Münchner ist, dass Kane den Ballon d’Or als bester Spieler gewinnt. Der Engländer sagte zuletzt: „Klar könnte Montag eine ganz spezielle Nacht werden. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken.“ Er würde das Ergebnis gern vorher wissen, habe darauf aber keinen Einfluss.
Eberl drückt Kane von zu Hause aus die Daumen. Am Sonntag sagte er auf BILD-Nachfrage: „Er hat alles dafür getan, um es zu werden. Und für mich gibt es keine Zweifel. Aber ich habe keine Stimme deswegen.“ Er werde die Gala am Fernseher verfolgen.